Sicherheit braucht Köpfchen

Rote-Kappen-Aktion der DEKRA läuft im fünfzehnten Jahr

Wenn am 29. August die Sommerferien vorbei sind und die Schule wieder beginnt, starten in unserer Stadt insgesamt xxxxxx Kinder als i-Dötzchen in einen neuen Lebensabschnitt. Und wenig später werden viele der kleinen Weltenentdecker zum ersten Mal alleine im Bottroper Straßenverkehr unterwegs sein. Mit zahlreichen Maßnahmen setzt sich die international tätige Expertenorganisation DEKRA dafür ein, dass unsere Kleinsten sicherer durch den Verkehr kommen. Aus Sicht der Verkehrswacht Bottrop, die in jedem Jahr die Verteilung der signalroten Kappen organisiert, handelt es sich um eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme, um die schwächsten und unerfahrensten Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr zu schützen.

"Kleine Verkehrsregelkunde". Bei der Verteilung der DEKRA-Sicherheitskappen erklärt Bürgermeisterin Monika Budke den Vorschulkindern im städtischen Kindergarten Stadtmitte, was im Straßenverkehr ganz besonders wichtig ist. Neben ihr (in der Bildmitte) Carsten Debler - Niederlassungsleiter der DEKRA in Essen - und Hans-Christian Geise, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop.
Interessant! Bürgermeisterin Monika Budke findet aufmerksame und dankbare Zuhörer.

Hans-Christian Geise weiß: "Die roten Kappen sorgen gleich doppelt für Sicherheit. Bei Tageslicht macht die signalrote Farbe Autofahrer auf die Kleinen aufmerksam. Und in der Dämmerung oder bei Dunkelheit sorgt der rundum laufende reflektierende Leuchtstreifen dafür, dass die Kinder deutlich besser zu sehen sind."  

DEKRA Experte Carsten Debler rät zusätzlich allen Eltern, auch bei der Kleidung, den Schuhen und den Schulranzen der Kinder auf reflektierende, auffällige Elemente zu achten.

Weitere Tipps zum Thema "Sicherer Schulweg" gibt die Begleitbroschüre zur Aktion. Sie liegt an den DEKRA Niederlassungen kostenlos aus und ist online abrufbar unter www.dekra.de/kinderkappen.

 

 

 

Die DEKRA finden Sie in Bottrop an ihren Standorten

  • Horster Straße 285, 46238 Bottrop und
  • Prosperstr. 440, 46238 Bottrop.

 

 


Weitere Fotos von der DEKRA-Aktion im KiGa Stadtmitte

  • Carsten Debler, Niederlassungsleiter der DEKRA in Essen, im Expertengespräch.

  • Bei einem Pressetermin kann es auch fröhlich zugehen.

  • Jetzt kommt der Profi. WAZ Fotojournalist Heinrich Jung (am rechten Bildrand) gibt Regieanweisungen.

  • Und das Ergebnis: Spaß, Begeisterung und Dynamik pur.

  • Stimmt die Hutgröße?

  • Hans-Christian Geise, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop, hilft bei der Anprobe.



Viertklässler freuen sich über ihren Fahrrad-Führerschein

Gar nicht so einfach! Auf der Prüfungsstrecke der Kinder der Johannesschule liegt der Kreisverkehrsplatz an der Oberhofstraße.

Zum Schuljahresende schließen mehr als 650 Kinder aus allen vierten Klassen aller Bottroper Grund- und Förderschulen ihre Radfahrausbildung mit der Prüfungsfahrt erfolgreich ab.

"Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung" (VEM) ist unseren Schulen als Teil ihres Unterrichts- und Erziehungsauftrags zugewiesen. Für den Grundschulbereich kann die Radfahrausbildung als VEM-Kernstück bezeichnet werden.

Das "Bottroper Konzept" zur schulischen Radfahrausbildung funktioniert seit vielen Jahren als Kooperation der Grundschulen mit Polizei und Verkehrswacht geradezu vorbildlich.
Am Anfang des neuen Schuljahres steht die "Radfahrausbildung im geschützten Raum". Jahr für Jahr kommen alle Bottroper Viertklässler in die Jugendverkehrsschule der Stadt Bottrop, die von der Verkehrswacht betrieben wird.
Und am Schuljahresende schließen die Prüfungsfahrten unter Federführung der Polizei die schulische Radfahrausbildung ab.
Nach Kontrolle ihrer Fahrräder auf technische Mängel gehen die Mädchen und Jungen einzeln auf die Prüfungsstrecke. Verkehrswachtler stehen dann an wichtigen Stellen, greifen - wenn nötig - helfend ein und registrieren als Beobachtungsposten das Verkehrsverhalten der Kinder.

In diesem Jahr erhalten 16 Kinder "eine zweite Chance", weil sie auf ihren Prüfungsstrecken Fehler gezeigt haben, die die Polizei als "gefährlich" einstuft.

"Schwache Leistung" würden die Verantwortlichen von Schule, Polizei und Verkehrswacht manchen Eltern ins Zeugnis schreiben. Hans-Christian Geise, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop: "Es wundert uns schon, dass nicht gerade wenige Kinder von ihren Eltern mit Fahrrädern zur Fahrradprüfung geschickt werden, die gravierende technische Mängel haben. Zumeist handelt es sich um Mängel an der Beleuchtungs- und / oder Bremsanlage. In diesem Jahr hatten über 20% der Fahrräder, mit denen die Kinder zur Prüfung kamen und dann ja wohl auch am Straßenverkehr teilnehmen, nicht nur unbedeutende Fehler."

Linksabbiegen in den Spickenbaumsweg. Wenn nötig, hilft Verkehrswachtler H.-G.Büttel.

Gruppenfoto mit den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei (Polizeihauptkommissar Rolf Schmidt (links) und Polizeihauptkommissar Michael Verleger, die "natürlich" auch der Verkehrswacht Bottrop angehören).
Das Foto zeigt überdies die Verkehrswachtler (von links) E. Müller, E. Lendel, G. Barnick, H.-C. Geise und H. Drießen. Es fehlen: H.-G. Büttel, F. Spangenberg und R. Lücke.
Bei den Radfahrprüfungen leisten die Bottroper Verkehrswachtler in jedem Jahr insg. etwa 300 Stunden ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit.

Weitere Fotos von den Radfahrprüfungen zum Ende des Schuljahres 2017 / 2018

  • Radfahrprüfung in Kirchhellen: Perfekte Rahmenbedingungen - herrliches Wetter und wunderschönes Umfeld - machen vieles leichter.

  • Gleich geht's los! Die Kinder der Grundschule in Feldhausen erhalten spezielle Sicherheitswesten.

  • 2 x "schweres" Linksabbiegen direkt hintereinander: Die Kinder der Droste-Hülshoff-Schule zeigen ihr Können an der schwierigen Stelle im Bereich "Feuerbach- / Lukas-Cranach- / Wortmannstraße".

  • Ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit macht Spaß! Im Bild (von links) die Verkehrswachtler G. Barnick, H.-G. Büttel (im Hintergrund), F. Spangenberg, E. Lendel (mit dem Rücken zur Kamera) und E. Müller.

  • Und ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit hält jung! Die Verkehrswachtler E. Lendel (links) und G. Barnick sind der Beweis! Auch mit 75 bzw. 85 Jahren sind sie besonders gerne für die Verkehrssicherheit der Kleinsten im Einsatz.

  • Der "Starter": Verkehrswachtler H. Drießen bringt die Kinder der Ludgerusschule mit großer Erfahrung und viel Umsicht auf die Prüfungsstrecke.

  • Hier gibt es nichts zu meckern! Im Zuge der 30 km/h-Strecke vor der Ludgerusschule verhalten sich die Kraftfahrer - jedenfalls in der Zeit der Radfahrprüfung - fast ausnahmslos verantwortungsbewusst.

  • Unser jüngster Bewerber für den Fahrrad-Führerschein stellte sich an der Schule Vonderort vor.



Fahrradcheck-Tag an der Rheinbabenschule

Der Fahrradcheck-Tag 2018 der Rheinbabenschule: eine "intensive" Unterstützungsaktion auf dem Eigen - in Stichworten.


Mit kleiner Mannschaft, das Infomobil vollgepackt mit Einsatzmitteln. Die Organisatoren der Verkehrssicherheitsaktion, vor allen Dingen aber die Veranstaltungsteilnehmer freuten sich über die Unterstützung durch die Verkehrswacht.

Ein schöner Bericht findet sich auf den Internetseiten 
-->  der Rheinbabenschule.

Fahrradcodierung. Heinz-Günther Büttel codierte (ausnahmsweise) "im Alleingang".



Nachbarschaftshilfe: Verkehrswacht beim Fahrrad-Aktionstag in Gladbeck aktiv


Aus Anlass der Fahrrad-Aktionstages der Stadt Gladbeck wurde die benachbarte Verkehrswacht mit dem Equipment zur Durchführung von Seh- und Reaktionstests unterstützt.

Besonders gefragt war die dort ebenfalls angebotene Fahrrad-Codierung.

Das Fahrrad-Codierungsteam der Verkehrswacht Bottrop war beim Fahrrad-Aktionstag in der Nachbarstadt ohne Pause im Einsatz.


Fahrsicherheitstraining "Ü60 - aber sicher!" -- Abschluss

Mit dem zweiten Training, an dem weitere zwölf Bottroper Seniorinnen und Senioren teilgenommen haben, ist die von den Bottroper Verkehrssicherheitspartnern
     StVA Bottrop | Verkehrswacht Bottrop | DEKRA Niederlasssung Essen
angebotene Verkehrssicherheitsaktion beendet.

Für einen Bericht zum zweiten Aktionstag haben wir einen Trainingsteilnehmer gebeten, seine Eindrücke zu schildern.

Unser Dank gilt Franz Burger.
Er ist seit 2011 Lokalreporter für den Stadtspiegel Bottrop und auf "lokalkompass.de". Dort hat er bereits knapp 500 Beiträge eingestellt.
Mit den nachfolgenden Passagen erhalten Sie ein realistisches und authentisches Bild der Verkehrssicherheitsaktion.
Seinen kompletten Bericht finden Sie hier  -->.

Ein Versagen gibt es nicht

. . .   Um 9 Uhr morgens fing unser intensives Fahrsicherheitstraining an. Nach einer sehr netten Begrüßung und Vorstellung von Maria Sperling, die hier schon über 25 Jahre Übungsleiterin ist und eine besondere Ausbildung für diese Sicherheitskurse hat und regelmäßig Weiterbildungen besucht, stellten sich die 11 angereisten Bottroper vor   . . .

Teilweise hatten wir das RTL Fernsehteam vor Ort, so gibt es im regionalen Programm eine kurze Ausstrahlung zu dem heutigen Sicherheitskurs   . . .

Gemeinsam gab es Überlegungen, was uns erfahrenen Autohasen noch wichtig wäre. So kam unser Trainingsprogramm schnell zusammen:

Ø  Wo hat man schon die Möglichkeit mal eine Vollbremsung hinzulegen und das auch noch auf nasser Fahrbahn?

Ø  Wie ist das Verhalten von meinem Auto, was passiert beim Bremsen?

Bei unserem ersten Versuch dies zu bewältigen gingen die meisten doch noch etwas zaghaft an die Sache, nur beim zweiten oder dritten Versuch klappte eine Vollbremsung viel besser, der nächste Versuch vor einem Hindernis eine Vollbremsung zu machen und ein Ausweichmanöver mit über 50 Stunden Kilometer, war natürlich wesentlich schwerer.

Wir hatten uns in zwei Gruppen aufgeteilt, so konnte eine Gruppe den Fahrern zusehen , ein Urteil abgeben, was gut oder schlecht gelaufen ist, entweder zu früh gebremst, oder man hatte noch keine direkte Vollbremsung, ich glaube man hatte es als Zuschauer etwas einfacher, es zu beurteilen   . . .

Ich kann abschließend nur jedem raten: Wer die Möglichkeit hat , so ein Verkehrssicherheitstraining zu besuchen, sollte daran teilnehmen. Ein Versagen gibt es an diesem Tage nicht, man nimmt Erfahrungen mit für die Zukunft.

Eindrücke vom Fahrsicherheitstraining "Ü60 - aber sicher!" . . .
. . . auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Essen (Quelle: Franz Burger).

Fahrsicherheitstraining "Ü60 - aber sicher!" -- Prädikat: Absolut empfehlenswert.

Rückmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten "Bottroper Tag": Unsere Erwartungen wurden komplett erfüllt!

Das erste Training auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Essen hat stattgefunden. Die Veranstaltung war mit insgesamt 16 Bottroperinnen und Bottropern im Alter von 63 - 88 J. komplett ausgebucht.
Die Schützlinge von Maria Brendel-Sperling > nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ausgebildete und zertifizierte Fahrsicherheitstrainerin < waren rundherum zufrieden.

Wenn Sie weitere Einzelheiten erfahren möchten:
-->  HIER  finden Sie den schriftlichen Veranstaltungsbericht
und weiter unten Bilder vom Veranstaltungstag, zu einer Fotoshow zusammengefasst.

Notbrems-Übung unter realistischen Bedingungen:
Die Fahrbahn wird im Übungsbereich durchgängig beregnet.


Verkehrssicherheitsarbeit für Flüchtlinge

Verkehrswacht übernimmt Radfahrausbildung für Schüler der internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop

 

Auf Anfrage von Mario Papierok (Schulsozialpädagoge am Berufskolleg der Stadt Bottrop) übernahm die Verkehrswacht kurzfristig die Radfahrausbildung für zwölf Schüler der Internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop. Nach drei Unterrichtstagen mit Theorie- und Praxisanteilen sollen die jungen Männer die wichtigsten Verkehrszeichen kennen sowie elementare Verkehrsregeln anwenden und sich damit sicher auf Bottrops Straßen als Radfahrer bewegen können.

Reinhard Lücke (2. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop) beim Theorie-Unterricht.
Im Klassenraum der Jugendverkehrsschule erklärt er Schülern der internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop, wie sie sich als Radfahrer beim Linksabbiegen verhalten müssen.

Den Unterricht führt Reinhard Lücke durch - 2. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop und sonst für die Radfahrausbildung der 4.-Klässler an der Jugendverkehrsschule zuständig. An der Jugendverkehrsschule findet jetzt auch das Radfahrtraining für die jugendlichen Flüchtlinge statt. Zu Lückes Unterrichtskonzept gehören die Vorfahrtregeln, die Linksabbiegervorschriften und die für Radfahrer wichtigsten Verkehrszeichen.

Reinhard Lücke: "Nach dem ersten Unterrichtstag kann ich noch nicht zuverlässig einschätzen, ob ich mit allen meinen Erklärungen auch wirklich verstanden worden bin. Aber ich konnte beobachten, wie sich die Schüler nach jedem Satz meiner Erläuterungen untereinander ausgetauscht und sich gegenseitig geholfen haben. Außerdem weiß ich, dass mein Unterricht am Berufskolleg nachbereitet wird. Eine tolle Idee ist die Wörterliste, die Frau Güdel anlegt und mit der sie den jungen Leuten die verkehrsrechtlichen Fachbegriffe, die ich nicht vermeiden kann, erklärt. Das Alles stimmt mich sehr optimistisch."

Elke Güdel und ist die Bereichsleiterin für den Ausbildungsqualifizierungsbereich am Berufskolleg, zu dem die Internationalen Förderklassen gehören. Sie unterrichtet unter anderem Deutsch und ist auch die Klassenlehrerin von einigen der Flüchtlinge.

Holger Wandhöfer ist bei der Jugendverkehrsschule am Maybachweg für das Außengelände und die Einsastzmittel zuständig.
Auch bei der Radfahrausbildung für die Schüler der Internationalen Förderklassen des Berufskollegs kümmert er sich kompetent und engagiert um diese Bereiche. Ohne seine ehrenamtliche Unterstützung würde die Beschulung der jugendlichen Flüchtlinge kaum so reibungslos ablaufen.