Schulwegsicherung: Aktion 2018 "mit Licht und Schatten"

Zum Thema "Schulwegsicherung" gehen in diesem Jahr nicht nur positive Meldungen ein.

  • Die Bottroper Polizei bilanziert nach drei Wochen Schulwegsicherung: Viele Eltern vor  den Schulen mussten verwarnt werden. Sie fahren zu schnell und missachten Halteverbote.
  • Die Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen weist besorgt darauf hin: An den Schulen in NRW fehlen Schülerlotsen! 


An den Bottroper Grundschulen gibt es schon seit Längerem keine Schülerlotsen mehr --
Ausnahme: An der Richard-Wagner-Schule helfen Eltern und Großeltern, Freunde und  Bekannte "in Selbstorganisation" den Kindern bei der gefährlichen Überquerung der Kirchhellener Straße in Höhe der Einmündung Am Limberg.
Und selbstverständlich sind auch die Bottroper Verkehrswachtler während der Schulwegsicherungs-Aktion an jedem Morgen im Einsatz.
Man kann schon bald meinen, den zum Teil über 80 Jahre alten ehrenamtlich tätigen Verkehrswacht-Mitgliedern ist die Sicherheit der Schulkinder wichtiger als manchen ihrer Eltern.

Freitagmorgen, 08:00 Uhr: Frau Probst "hat Dienst" und hilft bei der gefährlichen Überquerung der L 631 in Höhe der Kirche St. Pius. Die Verkehrswacht Bottrop sorgt für die Ausstattung der Verkehrshelfer.
Verkehrswachtler Friedrich Spangenberg (über 80 Jahre alt) sichert den Schulweg im Bereich der Schule Vonderort.

Verkehrswachtler Gerhard Barnick (über 85 Jahre alt) sichert den Schulweg in Höhe der Konradschule.
Außerdem waren täglich im Einsatz: Ewald Müller (Richard-Wagner-Schule), Manfred Schilli (Albert-Schweitzer-Schule) und Heinz-Günther Büttel (Nikolaus-Groß-Schule).