Parking Day der Stadt Bottrop

"Fahrrad-Codierung" und "Fahrrad-TÜV": Die Angebote der Verkehrswacht aus Anlass der "Parking Day" -Veranstaltung wurden von den Bottroper Bürgerinen und Bürgern gut angenommen. Die Verkehrswacht-Mannschaft hatte gut zu tun.
Einen Eindruck vom Verkehrswacht-Einsatz auf dem Boyer Markt am 21. Sept. 2019 vermitteln die nachfolgenden Fotos.





Mit offenen Geschwindigkeitsmessungen für mehr Sicherheit

Zum Equipment der Verkehrswacht Bottrop gehört auch eine Geschwindigkeitsmessanlage. Die Radarmessungen erfolgen in Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt oder auf Vorschlag der Polizei oder auch nach Hinweisen von Bottroper Bürgerinnen und Bürgern. Sie dienen ausschließlich präventiven Zwecken und werden von den Verkehrswachtlern deshalb offen durchgeführt.

Selbstverständlich erfolgt keine fotografische Beweissicherung oder irgendeine andere Form einer personenbezogenen Erfassung / Dokumentation!

Dem Präventionsansatz folgend, werden die gemessenen Geschwindigkeiten den Autofahrern und dem Umfeld auf elektronischen Anzeigetafeln angezeigt.

Jetzt waren die Verkehrswachtler mit ihrer mobilen Radaranlage im Bereich des Prosperparks im Einsatz sowie auf der Straße "Im Scheierbruch".
Im Bereich Prosperpark hatten Anwohner der von der Beckheide abgehenden Stichstraßen geklagt, die dort vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit würde regelmäßig deutlich überschritten.
Auch Anwohner der Straße "Im Scheierbruch" hatten bei einer Bürgerbefragung durch den SPD-Ortsverein Boverheide darauf hingewiesen, dass bei ihnen viel zu schnell gefahren werde.

Die Paul-Schlesiger-Straße ist als "verkehrsberuhigter Bereich" ausgeschildert. Die meisten Verkehrsteilnehmer kennen den "verkehrsberuhigten Bereich" als "Spielstraße". Hier gilt Schrittgeschwindigkeit!
Nach verschiedenen Urteilen (bspw. OLG Hamm - VRS 6, 222 bzw. Amtsgericht Leipzig - 215 OWi 500 Js 83213/04) gilt eine Geschwindigkeit zwischen 10 km/h und 15 km/h durchaus noch als Schrittgeschwindigkeit (Quelle: https://www.bussgeldkatalog.org/schrittgeschwindigkeit).
Danach kam es im Bereich Prosperpark während des erkennbaren Einsatzes der Verkehrswacht kaum zu Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Auf der Straße "Im Scheierbruch", die innerhalb einer 30 km/h-Zone liegt, wurden von den Verkehrswachtlern bei ihren offenen Geschwindigkeitsmessungen ebenfalls keine gravierenden Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.



Polizei gibt die Termine für die Radfahrprüfungen bekannt

Noch ist es nicht so weit: Erst ab Mitte Juni finden an den Grund- und Förderschulen die Radfahrprüfungen des Schuljahres 2018 / 2019 statt.


Dann müssen alle Bottroper Kinder der Jahrgangsstufe 4 beweisen, dass sie (zum Beispiel) die Vorfahrtregeln beherrschen und sich beim Abbiegen richtig verhalten können.

Aber die Termine stehen ab heute fest.

Die Polizei, die die Radfahrprüfungen mit Unterstützung der Verkehrswacht Bottrop  durchführt, hat den Terminplan jetzt an alle Beteiligten verteilt.
Wenn Sie wissen möchten, an welchem Tag an Ihrer Schule die Radfahrprüfung stattfindet: Den Terminplan finden Sie --> hier.

Sie können aber auch unseren Terminkalender aufrufen und dann Ihren "Wunsch"-Termin mit einem Mausklick in Ihren Kalender kopieren.



Herzlichen Dank, Deichmann!

Im Zentrum der Radfahrausbildung in der Jugendverkehrsschule** stehen die praktischen Übungen im Schonraum. Bevor es aber nach draußen geht, werden die Handlungsschritte beim Linksabbiegen sowie die wichtigsten Vorfahrtregeln im Klassenraum erarbeitet. Dabei soll der Theorie-Unterricht den Kindern möglichst ähnlich viel Spaß machen wie das Radfahren auf dem Übungsplatz.

Im Rollenspiel auf dem "Vorfahrt-Teppich" lernen die 4.-Klässler mit viel Freude und großer Begeisterung die Regel "rechts vor links".

Mit einer großzügigen Spende von Deichmann SE konnte die Verkehrswacht den "Vorfahrt-Teppich" anschaffen und der Jugendverkehrsschule zur Verfügung stellen.

** Zur Jugendverkehrsschule der Stadt Bottrop und zur Bedeutung der Verkehrswacht Bottrop für diese wichtige Einrichtung informieren wir Sie
--> hier
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Spielerisches Lernen: Rafaela (rechts) und Malin (links) aus der Klasse 4a der Astrid-Lindgren-Schule zeigen auf dem "Vorfahrt-Teppich", dass sie die Vorfahrt-Regel "rechts vor links" beherrschen.


Jacob, Malin, Adem und Svenja (von rechts nach links), Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule, können auch mit dieser schwierigen Situation umgehen. Der Merksatz "Dem Linken winken!" hilft weiter.




Verkehrssicherheitsarbeit für Flüchtlinge

Verkehrswacht übernimmt Radfahrausbildung für Schüler der internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop

 

Auf Anfrage von Mario Papierok (Schulsozialpädagoge am Berufskolleg der Stadt Bottrop) übernahm die Verkehrswacht kurzfristig die Radfahrausbildung für zwölf Schüler der Internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop. Nach drei Unterrichtstagen mit Theorie- und Praxisanteilen sollen die jungen Männer die wichtigsten Verkehrszeichen kennen sowie elementare Verkehrsregeln anwenden und sich damit sicher auf Bottrops Straßen als Radfahrer bewegen können.

Reinhard Lücke (2. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop) beim Theorie-Unterricht.
Im Klassenraum der Jugendverkehrsschule erklärt er Schülern der internationalen Förderklassen am Berufskolleg der Stadt Bottrop, wie sie sich als Radfahrer beim Linksabbiegen verhalten müssen.

Den Unterricht führt Reinhard Lücke durch - 2. Vorsitzender der Verkehrswacht Bottrop und sonst für die Radfahrausbildung der 4.-Klässler an der Jugendverkehrsschule zuständig. An der Jugendverkehrsschule findet jetzt auch das Radfahrtraining für die jugendlichen Flüchtlinge statt. Zu Lückes Unterrichtskonzept gehören die Vorfahrtregeln, die Linksabbiegervorschriften und die für Radfahrer wichtigsten Verkehrszeichen.

Reinhard Lücke: "Nach dem ersten Unterrichtstag kann ich noch nicht zuverlässig einschätzen, ob ich mit allen meinen Erklärungen auch wirklich verstanden worden bin. Aber ich konnte beobachten, wie sich die Schüler nach jedem Satz meiner Erläuterungen untereinander ausgetauscht und sich gegenseitig geholfen haben. Außerdem weiß ich, dass mein Unterricht am Berufskolleg nachbereitet wird. Eine tolle Idee ist die Wörterliste, die Frau Güdel anlegt und mit der sie den jungen Leuten die verkehrsrechtlichen Fachbegriffe, die ich nicht vermeiden kann, erklärt. Das Alles stimmt mich sehr optimistisch."

Elke Güdel und ist die Bereichsleiterin für den Ausbildungsqualifizierungsbereich am Berufskolleg, zu dem die Internationalen Förderklassen gehören. Sie unterrichtet unter anderem Deutsch und ist auch die Klassenlehrerin von einigen der Flüchtlinge.